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Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung.
Die Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten und der Zugang zu
Elektrizität erhöhen den Lebensstandard der GREEN
STEP Projektdörfer. Allerdings führt wachsender
Wohlstand zu vermehrtem Konsum und daher auch zu
einem höheren Müllaufkommen. Nur durch Aufklärung
und Sensibilisierung der Bevölkerung kann die von
GREEN STEP angestrebte nachhaltige Entwicklung
aufrechterhalten werden.
Bereits vor Projektbeginn führt das achtlose
Wegwerfen von Plastiktüten und besonders von
Einwegbatterien zu erheblichen lokalen
Umweltproblemen. Auch der Einsatz von alten
Stromgeneratoren, deren Motoröl unbeachtet im Boden
versickert, gefährdet die Trinkwasservorkommen.
Bereits ein Liter Öl kann rund 1 Mio. Liter
Trinkwasser verseuchen.
oben: Achtlos weggeworfener Müll liegt oft direkt
neben landwirtschaftlichen Nutzflächen.
rechts: Besonders giftige Einwegbatterien und
auslaufendes Generatorenöl verseuchen eine große
Menge an Boden und Trinkwasser.
Mit Seminaren und Workshops klärt GREEN STEP die
lokale Bevölkerung über die Auswirkungen von
mangelnder Müllentsorgung auf. Bereits die Kinder
sollen in der Schule lernen, dass eine auslaufende
Batterie einer Taschenlampe, die achtlos auf den
Acker des Vaters geworfen wird, zu Krankheiten
führen kann.
Weiterhin soll ein Pfandsystem für die von GREEN
STEP benutzten Batterien etabliert werden. Durch
finanzielle Anreize sollen die Bewohner der
Projektdörfer von der Notwendigkeit eines
geschlossenen Produktkreislaufs überzeugt werden.